Bericht: DSLs mit Xtext, Dr. Jan Köhnlein
Am 20.08. hatten wir an unserer neuen "Wirkungsstätte", dem Glaspavillon auf dem Campus der Universität Essen, Dr. Jan Köhnlein von der Firma Itemis zu Gast. Laut Wetterprognose hatten wir uns dazu auch gleich den heißesten tag des Jahres ausgesucht; trotzdem fanden etwa 50 Besucher den Weg zu uns. Es standen aber ausreichend kalte Getränke zur Verfügung.
In eigener Sache...
Zuerst gab es natürlich einiges an Themen in eigener Sache. Da wäre schon einmal unser neues Logo, das seit einigen Tagen die Webseite und unserer Newsletter ziert. Das alte, grüne hatten wir zum Start der Gruppe schnell zusammengebaut; das neue soll etwas länger Bestand haben.
Dann natürlich unser Umzug auf den Uni-Campus. Wie bereits berichtet, wurde das Unperfekthaus etwas zu klein, und Prof. Goedicke hat uns freundlicherweise neue Räumlichkeiten auf dem Campus vermittelt. Dies wird nicht immer der Glaspavillon sei, da dieser sehr beliebt ist, aber einen Hörsaal werden wir wohl immer finden. Prof. Goedicke war auch anwesendund "eröffnete" die Veranstaltungsreihe sozusagen mit einem kleinen Grußwort.
Der Vortrag
Domänenspezifische Sprachen werden in immer mehr Projekten eingesetzt. Es existieren verschiedene Tools zur Modellierung; relativ neu aber dennoch schon ausgereift ist Xtext, das mittlerweile Bestandteil der EMF-Palette von Eclipse ist.

Jan Köhnlein war für den Abend eigens aus Hamburg angereist und gab zunächste einen kurzen Überblick. Xtext setzt auf einen einfachen textuellen Ansatz, der auf der EBNF (erweiterte Backus-Naur-Form) ansetzt. Aber auch wer dort nicht besonders firm ist, kann sich schnell einarbeiten, wie Jan dann auch in verschiedenen Deoms zeigt. Diese nahmen nämlich den größten Teil seines Vortrags in Anspruch. Ausgehend von der EBNF eines einfachen Modells wurde schrittweise das Xtext-Modell erzeugt. Dazu existiert bereist ein komplettes Eclipse-Paket mit Projekt-Wizard, Editor mit Syntax-Check usw. Nach Compilierung steht dann die neue DSL in Eclipse zur Verfügung, d.h. komplett mit Syntax-Highlighting, Code-Vervollständigung usw.Wenn Jan dabei ab und zu in Schweiß geriet, so lag dies ausschließlich an den Temperaturen (s.o., denn alle Demos funktionierten auf Anhieb, und auch auf die zahlreichen Fragen im Anschluss wusste er jederzeit Antwort zu geben.
Wer in Xtext einsteigen möchte startet am besten auf den offiziellen Seiten
Wir möchten noch darauf hinweisen, dass die Firma itemis in den nächsten Wochen einige Veranstaltungen zum Thema Scrum anbietet. Details findet man hier >>>
Vielen Dank...
Dass der Abend so rund lief, verdanken wir
- Jan Köhnlein von itemis, der einen interessanten Vortrag gab
- Prof. Goedicke und seinen Studenten, die sehr viel geholfen haben
- der Firma itemis, die uns Dr. Köhnlein vermittelte, als kurzfristig ein anderer Sprecher absagen musste.
- dem Linuxhotel in Essen, das für die Getränke sorgte
- und natürlich allen, die gekommen sind.
Vielen Dank dafür, und bis zum nächsten Mal!
Die ruhrjug zieht um
Auf Wiedersehen, Unperfekthaus...
Als wir Anfang des Jahres in Essen gestartet sind, haben wir nicht erwartet, dass die ruhrjug so schnell so groß sein würde. Mit dem Unperfekthaus hatten wir gleich einen sehr schönen Tagungsort gefunden, der neben recht großen Räumen auch direkt die technische Ausrüstung und sogar noch ein WLAN bot. Auch um die Getränkeversorgung mussten wir uns nicht kümmern, und dies alles dank des Preissystems im Unperfekthaus bei voller Kostenkontrolle. Aber sehr schnell wurden die Räume zu klein, so dass wir eine Registrierung einführen mussten, die Euch und uns zusätzliche Arbeit machte. Zudem wurden größere Veranstaltungen dann doch relativ teuer für uns und unsere Sponsoren.
Daher haben wir uns entschlossen, das Unperfekthaus für unsere größeren Vortragsveranstaltungen zu verlassen.
Mit den berühmten lachenden und weinenden Augen. Denn es war doch sehr schön im UPH...
Hallo, Uni Essen!
Räume zu finden ist für eine Java User Group immer das größte Problem. Dank eines Kontakts aus der ruhrjug kamen wir aber mit Prof. Michael Goedicke von der Informatik der Universität Essen (man muss ja eigentlich "Duisburg-Essen" schreiben) ins Gespräch, der uns freundlicherweise und ohne große Diskussionen anbot, entsprechende Hörsäle zu reservieren. Wer die Uni kennt: In der Regel wird dies der Glaspavillon sein. Also:
Vorträge der ruhrjug ab sofort im Glaspavillon der Uni Essen
Der Campus der Uni Essen liegt ja nur wenige Schritte vom Unperfekthaus entfernt, ebenfalls sehr zentral am Ende der Einkaufszone, etwa 20 Gehminuten vom Hauptbahnhof oder 5 Minuten von der nächsten U-Bahn-Station.
Ein wesentlicher Vorteil ist auch, dass wir nun auf eine namentliche Reservierung verzichten können. Wir werden aus Planungsgründen aber eine anonyme Anmeldung einführen, um ungefähr abschätzem zu können, wieviele Besucher kommen werden.
Wir bedanken und hier schon einmal bei Prof. Goedicke und seinem Mitarbeiter, Herrn Moritz Balz. Ohne derartige Unterstützung ist keine Java User Group möglich!
Bericht: Rich Clients mit Java, Björn Müller

Rich Clients in Java
Am 04.06.09 hatten wir mit Björn Müller einen Rich-Client-Experten der ersten Stunde zu Gast. Knapp 70 Besucher versammelten sich zum Vortrag im Saal des Unperfekthauses, da der Wintergarten leider anderweitig belegt war.
Das Thema "vernünftiger" Benutzer-Oberflächen ist ja seit vielen Jahren ein Problem in der Internet-basierten Entwicklung. Stehen auf dem Desktop natürlich hervorragende Frameworks zur Verfügung, so hat der leidgeprüfte Java-Entwickler im Internet das Problem, dass die Client-Konfiguration sich nicht beeinflussen lässt. Swing ist oft die Lösung, denn dieses Framework kommt mit jeder Java-Installation mit. Leider ist Swing nicht gerade übersichtlich, und die Layout-Manager haben schon manchen Entwickler zur Verzweiflung getrieben.
Ein neuer Ansatz
Das von Björn entwicklete GUI-Framework stellt eine interessante Alternative dar. Einerseits benutzt es die Swing-Komponenten und sollte daher überall lauffähig sein. Andererseits ist die API aber wesentlich einfacher zu bedienen, und die verfügbaren Widgets sind äußerst ansprechend gestaltet. (Vielen gefällt das Look&Feel von Swing ja nicht besonders).
Die Kommunikation mit dem Server findet für den Entwickler transparent statt; dabei werden nur tatsächlich geänderte Daten hin- und hergeschickt, was den Datenfluß enorm reduziert und den Server entlastet. Dabei findet die Anbindung serverseitig mit JSF statt.
Da das Framework auf den beiden "offiziellen" Standards Swing und JSF basiert, könnte die Akzeptanz durch potentielle Kunden relativ hoch sein. Björnjedenfalls konnte die Funktionalität seines Frameworks an zahlreichen Demos unter Beweis stellen.
Mehr Infos
Wie immer haben wir diesen Vortrag aufgezeichnet, so dass man sich die Demos und den gesamten Vortrag bald auf dieser Seite ansehen kann.
Wer sich weiter informieren will: Die Homepage von Captain Casa findet man unter www.captaincasa.com.
Vielen Dank...
...an Björn Müller von Captain Casa für seinen lebhaften Vortrag. Captain Casa sponsorte zusammen mit dem Linux-Hotel auch den Abend.
Bericht: OSGi mit Gerd Wütherich und Martin Lippert

OSGi
(Vortrags-Videos on-line bei ruhrjug.tv)
Preisfrage: Seit wann gibt es OSGi? Wer die richtige Antwort - seit 1999 - wusste, hatte bei der ruhrjug am 14.05. die Chance, ein Buch zu dem Thema zu gewinnen.
OSGi erfährt immer mehr Aufmerksamkeit, und so war die ruhrjug an diesem Abend auch "ausverkauft", als sich über 90 Interessierte sich im Essener Unperfekthaus versammelten. Geboten wurde ein Double Feature zum Thema.
Bericht: REST mit Stefan Tilkov am 02.04.09
REST
In letzter Zeit hat der Architekturstil REST mehr und mehr an Zustimmung gewonnen, vor allem aufgrund der Komplexität des vorherrschenden SOAP/ WSDL WS-* Web Services Stacks. Stefan Tilkov beschäftigt sich seit vielen Jahren mit diesem Thema. Am 02.04. war er bei der ruhrjug zu Gast, und seine Begeisterung für REST war im Vortrag deutlich zu spüren.
















