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Bericht: JavaFX mit Peter Doschkinow

Suns JavaFX ist neben Microsofts Silverlight und Adobe Flex JavaFX-Logoeines der drei bekenntesten Tools zur Erstellung von "Rich Internet Applications". Komfortable Benutzeroberflächen im Internet zu erstellen, die beim Benutzer Anklang finden, ist seit jeher ein Problem.

Peter Dosckinow von Sun Microsystems München kam nach Essen, um JavaFX vorzustellen. Über 50 Besucher kamen in den Glaspavillon der Uni Essen, um sich die Präsentation anzusehen.

Peter DoschkinowDemos unter Extrembedingungen

Ein Problem stellte die fehlende Internetverbindung dar, das aber mit Hilfe einiger Handys gelöst werden konnte. Umso eindrucksvoller war es daher, dass alle Demos auch funktionierten...

JavaFX ereugt Java Bytecode, und daher laufen mit JavaFX erstellte Programme auf allen Geräten, auf denen eine JVM installiert ist. Dabei ist die zusätzlich benötigte JavaFX-Bibliothek mit etwa 1 MB relativ klein. Da es auch eine Laufzeitumgebung für Windows CE gibt, lässt sich mit JavaFX für eine sehr große Zahl verschiedenster Plattformen RIAs produzieren, die alle mit demselben Quellcode erstellt werden, getreu Javas altem Motto "write once, run everywhere". Als Plattformen stehen somit neben Desktop und Browser eine Vielzahl von Java-aktivierten Handys sowie in Zukunft Java-fähige Fernsehgeräte zur Verfügung. Somit ist nach über 15 Jahren Java dort angekommen, wo es ursprünglich einmal eingesetzt werden sollte.

Besucher im GlaspavillonJavaFXScript

Mit Hilfe des seit Java 1.6.10 verbesserten Deployment-Algorithmus' lassen sich Programme vom Browser aus einfach per Drag&Drop auf dem Desktop installieren, von wo aus sie per Webstart einfach gestartet werden können.

JavaFXScript ermöglicht eine einfache Beschreibung der Oberflächenelemente. Die Sprache lässt sich relativ schnell erlernen und wird von Netbeans voll unterstützt. Die bisher existierenden Plugins für Eclipse sind leider noch nicht ausgereift, so dass der Programmierspaß dort weniger groß ist.

Das Binding-Konzept ermöglcht eine einfache Verknüpfung der Business-Logik mit den GUI-Elementen; Werte der Busieness-Objekte werden dabei mit Oberfächenelementen verknüpft, so dass die Aktualisierung für den Entwickler völlig transparent abläuft. Natürlich ist aus Performance-Gründen hier immer Vorsicht geboten, amn sollte nicht alles mit allem verknüpfen.

Was kann man damit anfangen?

Viel Fragen aus dem Publikum drehten sich um die Einsetzbarkeit in Unternehmensanwendungen. JavaFX bietet nicht denselben Komfort wie etwa Swing, wo viele Widgets eng an die Geschäftslogik gekoppelt werden können, wie etwa selbst-sortierende Listen. In JavaFX fehlen solche Elemente. Es ist allerdings die Frage, wohin die Reise bei JavaFX gehen wird und ob es ein Tool für alle Bereiche der Softwareentwicklung werden soll. Auch Oracle wird da noch eine Rolle spielen...

Wer den Vortrag verpasst hat oder nochmal nachlesen will: Hier die Folien als PDF-Datei...
Wer sich näher mit JavaFX beschäftigen will, startet am besten bei www.javafx.com.

Bleibt nur noch, uns zu bedanken bei

  • Peter Doschkinow für seinen Vortrag
  • dem Linuxhotel für das Sponsoring des Abends
  • und allen Besucher für's Kommen!

 

 

 

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