Bericht: Docker-Orchestrierung für Java-Entwickler

Dr. Halil-Cem Gürsoy von der adesso AG war zu Gast bei der ruhrjug.

Docker ist in aller Munde. Gemäß den Prinzipien des agilen Manifests ermöglicht es die „kontinuierliche Auslieferung wertvoller Software“. Ob während des Build-Vorgangs oder des Betriebs – Docker ist ein hilfreiches Werkzeug  in der modernen Software-Entwicklung.

Der erste Container ist schnell erstellt, doch was dann? Eine Anwendung besteht häufig nicht bloß aus einem, sondern aus vielen Containern, die nicht zwangsläufig auf demselben Knoten laufen. Durch Docker-Orchestrierung wird erreicht, dass die verschiedenen Container einer Anwendung miteinander kommunizieren und zusammen ein großes Ganzes ergeben.

Zu diesem Zweck präsentierte Cem Docker Swarm und Docker Machine, zwei Werkzeuge zur Bildung und Verwaltung eines virtuellen Docker Hosts bestehend aus mehreren einzelnen Hosts.
Ausgerüstet mit dem Basiswissen zeigte Cem in einer Live-Demo einen Schwarm von elasticsearch-Containern auf verschiedenen Knoten, die er mit Shakespeare-Zitaten füllte. Über bigdesk konnten die Zuhörer verfolgen, wie sich die einzelnen Knoten mit Daten füllten. Auf Knopfdruck löschte Cem einzelne Container und erstellte neue – der Schwarm reagierte, die Zuhörer verfolgten diese Flexibilität live in der Browser-Anwendung.

Zum Abschluss stellte Cem Docker Compose vor, welches die Konfiguration und den Start von Multi-Container-Anwendungen vereinfacht. Auch wenn im Hinblick Resilience, Migration von Containern zur Laufzeit und automatischer Skalierung noch Verbesserungspotential besteht, ist Docker und seine Orchestrierung nicht nur für Java-Anwender ein spannendes und zukunftsträchtiges Thema.

Vortragsfolien als PDF

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